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"Arkham" ist die vierte Episode der ersten Staffel von Gotham.

Inhalt

Eine umstrittene Abstimmung, die über die Zukunft von Gothams Stadtteil Arkham entscheiden soll, steht kurz bevor und bringt sowohl Befürworter als auch Gegner in Gefahr. Gordon und Bullock versuchen, den Stadtrat zu beschützen.

Handlung

Die Folge setzt nahtlos dort an, wo die letzte Folge aufgehört hat: an den Besuch von Oswald Cobblepot bei Jim Gordon und Barbara Kean.

Er stellt sich als „Peter Humboldt“ vor, einen alten Freund von Jim, der erst vor kurzem nach Gotham zurückgekommen sei. Jim empfängt ihn draußen auf der Straße, wo er ihm wütend entgegenhält, dass Falcone sie beide töten würde, wenn er herausfinden sollte, dass Cobblepot noch am Leben sei. Oswald erwidert, dass Gotham sein Zuhause sei und er sonst nirgendwo hingehen könne. Er wolle für Gordon als Spitzel der Unterwelt arbeiten. Auch wenn Jim von Fish Mooney und sogar Harvey Bullock belogen wird, aber Oswald würde ihn nie belügen. Danach spricht er erneut von Krieg, der aufziehen würde. Auf Jims Frage hin, was das für ein Krieg sein sollte, antwortet Oswald, dass Krieg nur eine andere Form der Politik sei, und dass die sich gerade um Arkham dreht. Ein paar Jugendliche rennen lachend und schreiend vorbei, und Cobblepot nutzt die Gelegenheit, um sich davonzumachen.

In einem anderen Stadtteil werden ein Stadtrat namens Jenkins und sein Berater von einem Mann angesprochen, der sich als einer seiner Wähler ausgibt. Er zeigt dem Berater ein seltsames Fernrohr und bittet ihn, durchzusehen. Das Fernrohr entpuppt sich jedoch als Mordwaffe, aus dem ein eiserner Dorn hervorschießt und dem Berater das Auge durchbohrt. In Panik versucht Jenkins, wegzurennen, wird jedoch vom Killer eingeholt und mit derselben Waffe getötet.

Am nächsten Tag übergibt Captain Sarah Essen den Fall an Gordon und Bullock. Harvey ist wie immer unmotiviert und möchte den Fall schnellstens abgeben, aber Essen besteht auf sie beide. Jim glaubt, dass es sich um eine politische Tat handelt. Harvey widerspricht, denn Stadträte würden normalerweise eher bestochen, und nicht ermordet.

Zur gleichen Zeit veranstaltet Fish Mooney eine Art Casting-Show. Die junge Frau auf der Bühne singt gut, aber Mooney ist nicht völlig überzeugt, denn was sie sucht, ist mehr als eine Sängerin. Fish fragt sie, ob sie auf Männer oder Frauen steht, und sie antwortet, dass sie auf Männer stehe. Daraufhin will Fish, dass sich die Sängerin vorzustellt, einen Mann vor sich zu haben und sie verführt. Es entsteht eine etwas verkrampfte Situation, bei der die Sängein versucht, Fishs Schultern zu massieren. Aber schon nach wenigen Sekunden bricht Mooney die Aktion ab mit den Worten: „Wenigstens kannst du singen...“ Die Sängerin wird entlassen, und Fish gibt Butch Gilzean die Anweisung, weiterzusuchen. Auf seinen Einwand hin, dass das Mädchen hübsch sei, sagt Fish, dass sie kein hübsches Mädchen wolle, sondern eine Waffe.

Gordon und Bullock verhören den ersten Verdächtigen im Fall Jenkins. Es ist der polizeilich bekannte Parkplatzräuber Nicky, bei dem eine Stichwaffe gefunden wurde. Während Bullock überzeugt ist, den Täter vor sich zu haben, glaubt Gordon an dessen Unschuld und verlässt das Verhör. Zurück am Schreibtisch findet er einen Karton mit Beweismitteln zum Jenkins-Fall vor, darunter befindet sich ein Werbeheft über das Arkham-Projekt.

Derweil gibt Bürgermeister Aubrey James eine große Pressekonferenz, auf der er erklärt, dass Arkham das letzte große Stück unbebautes Land von Gotham City ist. Die Waynes hatten vor ihrem Tod geplant, das ehemalige Elendsviertel in einen Bereich mit Wohnungen für Bedürftige umzuwandeln. Ein altes Irrenhaus, das dort steht, soll abgerissen werden, und stattdessen eine moderne Nervenheilanstalt errichtet werden. Eine Reporterin erwähnt einen alternativen Plan, laut dem alles abgerissen und eine Mülldeponie entstehen soll. Aber der Bürgermeister sagt, dass er den Wayne-Plan unterstütze.

Salvatore Maroni kommt zu Bamontes Restaurant und erzählt dem Chef von einem lukrativen Deal, den er gerade geschlossen hätte. Während Cobblepot den Abwasch macht, lauscht er bei der Unterhaltung und sieht, wie Männer große Taschen mit Geld in die Küche bringen.

Jim besucht das Wayne-Anwesen, um die Pläne des Arkham-Projekts einzusehen. Von Alfred erfährt er aber, dass Falcone die Pläne nun hat, weil er sie unterstützt. Bei der Gelegenheit erfährt Jim auch von Maronis Vorhaben mit der Mülldeponie. Bruce hört das Gespräch mit und liest Jim aus einem Brief seiner Mutter vor, in dem sie sich für ihr Projekt stark machte. Er bittet Jim, alles zu tun, damit dieser Plan nicht scheitert. Das Gespräch wird unterbrochen, als Harvey anruft, um Gordon mitzuteilen, dass ein weiterer Stadtrat entführt wurde, diesmal ist es ein Unterstützer Maronis.

Ein Lieferwagen fährt auf das Gelände der alten Arkham-Nervenheilanstalt. Der Fahrer ist der Killer, der auch Jenkins und seinen Berater getötet hat. Er entlädt ein Ölfass, in dem er den Stadtrat eingeschlossen hat. Dann überschüttet er ihn mit Benzin und zündet ihn an.

Der Fall wird am nächsten Morgen von Bullock und Gordon untersucht. Captain Essen, die ebenfalls anwesend ist, stimmt nun Gordons Vermutung zu, dass es sich um eine politische Tat handelt. Gordon erzählt ihnen vom Machtkampf zwischen Falcone und Maroni. Während sich Bullock darüber wundert, woher er plötzlich so viel weiß, taucht Ed Nygma auf und erklärt, dass alle Opfer identische Wunden hatten, was darauf schließen lässt, dass derselbe Täter am Werk war.

Gordon und Bullock besuchen einen Gefangenen um Informationen zu ihrem Killer zu erhalten. Sie erfahren, dass er Gladwell heißt und suchen ihn an seinem Arbeitsplatz auf. Er wird jedoch auf sie aufmerksam und versteckt sich vor ihnen. Gordon geht ihm nach und gerät fast in eine Konfrontation mit ihm. Doch dann wird er von Bullock zurückgerufen, der auf Gladwells Schreibtisch mehrere Akten über die Stadträte gefunden hat. Darunter liegt ein Zettel mit den Buchstaben C, L und M darauf, und Gordon ist fest überzeugt, dass das was zu bedeuten hat.

Bruce wacht keuchend aus einem Albtraum auf. Alfred kommt herein und fragt ihn, ob alles in Ordnung sei. Als Bruce sagt, dass er geträumt hätte, fragt Alfred, ob er auch darin vorkam. Bruce lächelt und antwortet, dieses Mal nicht. Er sitzt auf dem Sofa, umgeben von Akten über Arkham und bittet Alfred darum, noch mehr heranzuschaffen. Er ist auf der Suche nach Verbindungen zwischen den Morden an seinen Eltern und denen an den Stadträten.

Im Restaurant Bamonte’s stürmen maskierte Männer mit schweren Waffen herein. Sie schießen wild um sich und erbeuten die Taschen mit Geld. Wenig später treffen Maronis Untergebene ein, um zu überprüfen, was passiert ist. Sie finden Cobblepot versteckt in einem der Kühlschränke, mit einer der Geldtaschen in seinen Armen, die er vor den Räubern hat retten können.

Barbara stellt Jim zur Rede und fragt ihn, wer Oswald Cobblepot sei. Jim antwortet, dass er es ihr nicht sagen könne, weil es mit seiner Arbeit zu tun hat. Barbara gefällt es nicht, dass Jim Geheimnisse vor ihr hat, und er erinnert sie daran, dass er Ärger bekommen hat, nachdem er das letzte Mal von seiner Arbeit erzählt hat. Als er nachfragt, woher sie überhaupt von Cobblepot weiß, gibt sie zu, dass die Information von Montoya stammte. Darüber hinaus hatte sie eine einjährige Affäre mit ihr. Obwohl sie beendet war, bevor sie mit Jim zusammen war, ist er wütend, weil sie es ihm verheimlicht hat.

Maroni tobt, als er vom Überfall erfährt und schwört, sich an Falcone zu rächen. Er bemerkt, dass Cobblepot dem Gespräch lauscht. Er ruft ihn zu sich, bedankt sich dafür, dass er das Geld gerettet hat und befördert ihn vom Tellerwäscher zum Chef von Bamonte's, da der bisherige Chef während des Überfalls erschossen worden ist.

Harvey findet heraus, dass der echte Gladwell tot ist, und der Killer dessen Identität benutzt hat. Während Jim über die Buchstaben C L M nachdenkt, findet Bullock, dass es Zeitverschwendung ist und möchte lieber sein eigenes Ding machen. Jim ahnt, was er vorhat und lässt „ihr“ seine Grüße ausrichten.

Fish Mooney lässt ein weiteres Mädchen vorsingen. Danach verlangt sie von ihr das Gleiche wie von der Vorgängerin: Sie soll Fish verführen, als ob sie ein Mann wäre. Liza, das Mädchen, zögert erst, aber dann gibt sie Fish einen langen Kuss auf den Mund, wovon sie sichtlich beeindruckt ist. Harvey taucht auf und befragt Fish über Gladwell. Fish möchte eine Gegenleistung, und Harvey sagt, dass er ihr etwas schulden würde, wenn sie ihm helfen würde. Fish reagiert gleichgültig. Wenn Falcone im Kampf um Arkham verliert, würde das beweisen, dass er alt und schwach ist. Harvey wundert sich, dass es sie zu freuen scheint, denn wenn Falcone untergeht, würde Fish mit ihm untergehen. Aber sie hat noch einen Plan B, und der heißt Liza.

Cobblepot ruft Jim an und informiert ihn darüber, dass Falcone einen weiteren Mord angeordnet hat, und dass er an diesem Abend durchgeführt werden soll. Er erklärt außerdem, dass man die Polizisten umgehen könne, die zum Schutz der Stadträte abgestellt worden sind. Dies bringt Jim darauf, dass die Buchstaben C L M für die Namen der Polizisten Campos, Lazenby und Marcus stehen. Sie sind zuständig für die Sicherheit des Bürgermeisters. Er eilt dorthin, um ihn zu beschützen. Kurz darauf taucht der Killer auf. Es entbrennt ein harter Kampf zwischen Gordon und ihm, bis Harvey schließlich auftaucht und den Killer erschießt.

Barbara sucht Jim auf dem Polizeipräsidium auf und fragt ihn erneut über Cobblepot aus, aber er weigert sich weiterhin, ihr etwas zu sagen. Sie stellt ihn vor die Wahl: entweder er erzählt ihr alles, oder sie würde ihn verlassen. Als Jim weiter schweigt, geht Barbara.

Fish Mooney bringt ihre beiden Kandidatinnen zu einem abgelegenen Ort und teilt ihnen mit, dass sie nur eine von ihnen einstellen könne. Deshalb sollen beide um die Stelle kämpfen. Liza reagiert erst widerwillig, besiegt jedoch ihre Kontrahentin in einem kurzen, aber heftigen Kampf. Danach wischt sie sich das Blut vom Mund und fragt, wann sie anfangen würde.

Im Fernsehen verkündet der Bürgermeister seine Entscheidung: In Arkham würden sowohl kostengünstige Wohnhäuser als auch eine Müllanlage entstehen. Die alte Nervenheilanstalt soll renoviert und wiedereröffnet werden. Bruce ist enttäuscht und wütend darüber, dass die Arbeit seiner Eltern nun in den Händen von Kriminellen liegt. Aber Jim tröstet ihn: solange Bruce noch am Leben ist, würde nicht alles verloren sein. Bruce fragt, ob Gotham noch zu retten sei, und Jim antwortet, dass der Versuch es wert ist.

In einer verlassenen Wohnung sitzen die Räuber von Bamonte’s und zählen ihre Beute. Cobblepot, der sich als Planer der ganzen Sache herausstellt, kommt hinzu und bietet den Männern vergiftete Cannoli an. Als sie tot am Boden liegen, nimmt Cobblepot das Geld und verlässt die Wohnung.

Trivia

  • Oswald Cobblepot stellt sich Barbara Kean gegenüber als "Peter Humboldt" vor. Das ist möglicherweise eine Anspielung auf Humboldt-Pinguine. Die wiederum sind benannt nach dem Naturforscher Alexander von Humboldt (1769-1859).

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