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"Der blinde Hellseher" ist die sechzehnte Episode der ersten Staffel und somit die sechzehnte Episode von Gotham.

Inhalt Bearbeiten

Eigentlich sind Gordon und Dr. Thompkins ganz privat im Zirkus. Doch schnell wird aus dem romantischen Date beruflicher Ernst. In der Manege kommt es zu einer wüsten Prügelei zwischen verfeindeten Artisten-Familien. Als Gordon dem Auslöser des Gewaltausbruchs auf den Grund geht, enthüllt er ein schlimmes Verbrechen. Zusammen mit Dr. Thompkins, die nicht von seiner Seite weichen will, nimmt Gordon die Ermittlungen unter den misstrauischen und eigenwilligen Zirkusleuten auf.

Handlung Bearbeiten

Die Episode beginnt mit einem Zusammenschnitt: Bruce ist auf dem Sofa des Arbeitszimmers eingeschlafen. Er hält einen Block in den Armen, worin er den Namen „WellZyn“ notiert hat. In Oswalds neuem Club gibt seine Mutter Gertrud ein Ständchen zum Besten. Einige der Anwesenden verdrehen dabei die Augen. In dem seltsamen Gefängnisgewölbe weckt Fish Mooney ihre Mitgefangene, die sich in einer Reihe vor dem Wasserhahn aufstellen. Eine angetrunkene Barbara Kean kommt nachhause und findet Selina Kyle und Ivy Pepper vor. Sie fragt, wo Jim ist, aber eigentlich ist es ihr egal. Jim Gordon besucht mit Leslie Thompkins einen Zirkus. Im Anschluss einer Trapez-Vorstellung der „Flying Graysons“ kommen Clowns in die Manege und beginnen, zu stören. Was die Zuschauer zunächst für Slapstick halten, entwickelt sich bald zu einer wüsten Schlägerei, und Jim muss einschreiten. Derweil hat Gertrud ihr Lied beendet. Als einer der Zuhörer sie ausbuht, wird er von Oswald vor den Augen der anderen umgebracht.

Nachdem sich die Stimmung im Zirkus beruhigt hat, beginnt Jim, die Clowns zu befragen, die die Schlägerei begonnen haben. Allerdings hat er nur sehr wenig Erfolg, weil er sein Misstrauen gegenüber den Zirkusleuten nicht verbergen kann. Leslie, die die Verletzten verarztet, kann mehr Vertrauen zu ihnen aufbauen. Sie erfährt, dass es eine Fehde zwischen zwei Familien, den Lloyds und den Graysons, gibt.

Einer der Beteiligten sagt aus, dass alles die Schuld von Lila, einer Schlangentänzerin, sei. Zusammen mit Leslie macht sich Jim auf die Suche nach ihr. Der Zirkusdirektor führt sie zu Lilas Wohnwagen, wo sie auf ihren Sohn Jerome treffen. Von ihm erfahren sie, dass Lila gegangen sei, und zwar ohne ihren Hut, ihren Mantel und ihre Handtasche. Bei der Gelegenheit teil ihnen der Direktor mit, dass sie gerne auf Partys gehe. Auf einen spontanen Einfall hin lässt Jim ihre Schlange aus dem Käfig. Tatsächlich führt das Tier sie zu einem Wagen, wo Lilas Leichnam unter einer Plane liegt. Jerome bricht zusammen, während der Direktor ziemlich gefasst bleibt. Deshalb unterstellt ihm Jim, von ihrem Tod gewusst zu haben. Er gibt daraufhin zu, dass sie bereits tot gewesen sei, als sie gefunden wurde.

Im Gefängnis hält Fish Mooney eine flammende Rede vor den anderen. Sie erklärt ihnen, dass sie als Organspender missbraucht würden. Sie müssten etwas dagegen unternehmen, aber dafür müssten alle tun, was Fish ihnen sagt. Sie gibt offen zu, dass einige sterben würden, aber sie würden nicht sinnlos sterben. Dann ruft sie alle zum Kampf auf, und alle sind bereit, ihr zu folgen.

Der Zirkusdirektor führt Jim an die Stelle, an der Lilas Leichnam gefunden wurde. Er erklärt Jim, dass seine Truppe eigene Methoden habe, um den Täter zu finden. Jim erwidert, dass das auch für die Polizei gilt. Er lässt alle Zirkusleute verhaften und zum Polizeirevier bringen, was Harvey Bullock lächerlich findet.

Als nächstes unterhält sich Jim mit Jerome. Der beschreibt seine Mutter als perfekt, nur eine schlechte Köchin sei sie gewesen. Jim erfährt auch, dass Lila viele Liebhaber, aber keine feste Beziehung hatte. Auch das scheint Jerome nicht gestört zu haben.

Im Kerker kommen die Wärter, um eine bestimmte Person abzuholen. Fish Mooney weiß, dass die Gefangenen nur lebend von Wert sind. Sie stellt sich ihnen entgegen und verlangt Wasser und Decken. Die Wärter nehmen sie nicht ernst und fordern weiterhin, dass der genannte Gefangene mit ihnen kommt. Zu ihrem Entsetzen wird dieser von den Mithäftlingen auf Fishs Befehl hin zu Tode geprügelt. Der Anführer der Wärter verlangt nun, dass Fish mit ihnen kommt. Sie bietet ihm an, mitzukommen, wenn er im Gegenzug unten bei den anderen Gefangenen bleibt. Den Wärtern bleibt nichts anderes übrig, als sich vorerst zurückzuziehen. Nachdem sie gegangen sind, wird Fish von allen bejubelt. Danach schweigen sie und gedenken des Toten, und Fish küsst ihm auf die Stirn.

Captain Sarah Essen ist beeindruckt und Jims Einfallsreichtum, aber gleichzeitig auch genervt von den ganzen Zirkusleuten, die sich nun auf dem Revier befinden. Nygma, der in seiner wissenschaftlichen Arbeit nun Konkurrenz durch Leslie bekommen hat, berichtet gemeinsam mit ihr über Lilas Verletzungen, die bei der Autopsie festgestellt wurden. Im Anschluss schickt Jim alle unverdächtigen Artisten nachhause und fordert sie auf, die Fehde zu beenden.

Leslie ist von Jims Aktionen angetan und lädt ihn zu sich nachhause zum Abendessen ein. Ein blinder Mann, der von einem Jungen geführt wird, kommt aufs Revier. Er stellt sich als Paul Cicero vor und behauptet, ein Hellseher zu sein. Lila habe ihm eine Nachricht aus dem Jenseits übermittelt: „Der Diener des Teufels liegt im Garten der eisernen Schwestern.“ Leslie scheint ihm Glauben zu schenken, Jim nicht und reagiert mit Sarkasmus.

Alfred teilt Bruce mit, dass der Vorstand von Wayne Enterprises sich einverstanden erklärt hat, sich mit ihm zu treffen. Allerdings hält Alfred das für eine schlechte Idee und befürchtet, dass sie für Bruce‘ Neugier noch umgebracht werden könnten.

Oswald spielt in seinem Club Klavier, während einige seiner Handlanger pokern. Ansonsten ist der Club leer. Offensichtlich fehlt die Kundschaft, seitdem der Besitzer gewechselt hat.

Barbara führt Selina und Ivy ein kurzes, schwarzes Partykleid vor. Selina findet, dass es zu offensichtlich wirkt, und Barbara geht sich wieder umziehen.

Jim ist am Abend zu Besuch bei Leslie. Sie denkt noch immer über den Hinweis von Mr. Cicero nach. Sie glaubt, dass mit den „eisernen Schwestern“ zwei Statuen an der Gotham-Brücke gemeint sind, und mit dem „Garten“ die Rasenfläche darunter. Sie überredet Jim dazu, sofort mit ihr dorthin zu gehen.

Sie suchen die besagte Stelle ab. Jim findet, dass es kein Ort für eine Lady sei, weil dort jede Menge seltsame Gestalten herumlungern. Tatsächlich finden sie ein Beil im Gebüsch, an dem Blut klebt und auf dem satanische Zeichen eingraviert sind, womit sie den „Diener des Teufels“ gefunden hätten. Aber der dazu gehörige Kult existiert schon lange nicht mehr.

Jim und Leslie fahren zurück aufs Polizeirevier. Er gibt zu, dass Leslie Recht damit hatte, auf den Wahrsager zu hören. Er bietet ihr an, beim folgenden Verhör ebenfalls anwesend sein zu dürfen. Zuerst reden sie mit Mr. Cicero. Jim wirft ihm vor, sich mitschuldig gemacht zu haben, indem er versucht hat, die Tat zu vertuschen. Cicero tut das als Unsinn ab, aber Jim ist davon überzeugt, dass er jemanden deckt. Jerome wird hereingerufen, und Jim beschuldigt ihn des Mordes an seiner eigenen Mutter. Cicero hätte ihm geholfen, die Mordwaffe loszuwerden, weil er Jeromes Vater ist. Nachdem Cicero zugegeben hat, dass das wahr ist, beginnt Jerome zunächst zu weinen. Doch es wandelt sich zu einem Kichern, und sein ganzes Verhalten ändert sich. Er bezeichnet Lila nun als eine „betrunkene Schlampe“, die nie jemanden wirklich geliebt hat und nicht aufhören konnte, sich über ihn zu beschweren. Als sie nach dem Geschlechtsverkehr mit einem der Clowns Jerome dazu aufforderte, den Abwasch zu machen, hat er sie in einem Wutanfall getötet. Dann bricht Jerome in hysterisches Gelächter aus.

Später sitzt Leslie verstört im Umkleideraum. Jim kommt herbei, um nach ihr zu sehen. Sie versichert ihm, dass alles in Ordnung sei, und Jim nennt sie eine außergewöhnliche Frau. Sie küssen sich leidenschaftlich. In dem Moment taucht Barbara an der Tür auf, und als sie die beiden sieht, geht sie enttäuscht.

Victor Zsasz taucht in Oswalds Club auf und übermittelt ihm eine Nachricht von Falcone. Der befürchtet, dass der Club ruiniert wird. Aus diese Grund hat Victor Butch Gilzean mitgebracht. Oswald bekommt zunächst Panik, aber Victor versichert ihm, dass er sich in seinem Keller um Butch gekümmert hätte. Nun würde er alles tun, was der Pinguin ihm sagt. Oswald fordert Butch auf, zu tanzen, und er führt tatsächlich einen etwas lächerlichen Tanz auf.

Bruce hat sein Treffen mit den Vorständen von Wayne Enterprises. Er stellt ihnen Fragen über die Verwicklungen in der Arkham-Affäre und die Produktion chemischer Waffen.

Die Graysons bedanken sich bei Jim Gordon für dessen Hilfe. Harvey fällt auf, dass Jim ungewöhnlich gut gelaunt ist und glaubt, dass es daran liegt, weil er Sex hatte. Jim grinst nur.

Nachdem Bruce seine Fragen gestellt hat, reagieren die Vorstände geschockt und versichern, dass sie zur Auflösung beitragen werden. Bruce teilt ihnen mit, dass er die Fragen auch dem Aufsichtsrat vorlegen werde.

Im Kerker kehren die Wärter zurück und teilen Fish mit, dass ihr Deal akzeptiert wurde. Sie folgt den Wärtern nach draußen, während ihr Anführer zurückbleibt und von den Gefangenen umringt wird…

Trivia Bearbeiten

  • Die Schlange von Jeromes Mutter heißt Shiva. Es ist eine Anspielung an Batmans Gegnerin Shiva.
  • Bei den "Flying Graysons" handelt es sich um die Familie von Dick Grayson , besser bekannt als Robin , dem späteren Gehilfen Batmans.

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