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"Glück oder Wahrheit" ist die erste Episode der zweiten Staffel und somit die dreiundzwanzigste Episode von Gotham.

Inhalt Bearbeiten

Für Jim läuft es nicht gut: Er wurde in den uniformierten Dienst degradiert und nach einer Handgreiflichkeit mit einem Kollegen gefeuert. Kurzerhand bittet er Gothams neuen König, Pinguin, um Hilfe. Der macht ihm einen unmoralischen Vorschlag. Indes dringen Bruce und Alfred in die geheimen Kellergewölbe von Bruces Vater ein. Dort findet Bruce einen Brief seines Vaters, in dem steht, dass er sich auf seinem Lebensweg entweder für Glück oder die Wahrheit entscheiden muss...

Handlung Bearbeiten

Bruce und Alfred gehen durch den Tunnel im Anwesen und gelangen an eine verschlossene Tür, an der ein Codeschloss angebracht ist. Bruce probiert ein paar Zahlenkombinationen aus, ohne Erfolg.

Einen Monat später: Leslie hilft Jim beim Binden seiner Krawatte, Harvey Bullock wischt einen Bartresen, Victor Zsasz erschießt einen Mann auf Oswald Cobblepots Befehl, und Barbara Kean wird in Arkham eingeliefert, unter den aufmerksamen Blicken der anderen Gefangenen, unter ihnen Jerome Valeska.

Ein Mann gibt einem anderen Mann eine blaue Flüssigkeit zu trinken. Der läuft daraufhin verkleidet und mit einer Pistole in der Hand durch die Straßen und behauptet von sich, Zaardon, der Seelenfänger zu sein. Jim kommt herbei und fordert ihn auf, seine Waffe fallen zu lassen. Zaardon folgt dem Befehl, zieht dann aber ein Schwert und nimmt eine Frau als Geisel. Dann stößt er sie fort und attackiert Jim, wird aber überwältigt. Als Jims neuer Partner Franks auftaucht, beschwert sich Jim über die Verspätung, bevor er die nächsten entdeckt, die gerade einen Laden in der Nähe überfallen wollen.

Auf der Polizeistation wundert sich Zaardon, wie er gefangen werden konnte. Jim unterschreibt die Formulare, um ihn nach Arkham zu schicken. Als Jim ihn zu einer Arrestzelle bringt, droht ihm Zaardon damit, dass sein Meister die Hölle entfesseln würde, und dass dunkle Zeiten bevor stünden. Jim bleibt jedoch unbeeindruckt. Auf der Toilette trifft er Edward Nygma, und sie wechseln ein paar Worte, bevor Jim ins Büro des Captains gerufen wird. Nachdem er fort ist, sagt Edwards Spiegelbild, dass es Zeit für eine kleine Romanze sei. Edward fordert ihn auf, Kristen in Ruhe zu lassen.

In Sarah Essens Büro verliest Commissioner Loeb Franks Beschwerden gegen Jim und befragt ihn darüber. Jim gibt zu, dass die Anschuldigungen gegen ihn zuträfen. Loeb sagt ihm, dass er gehofft hatte, dass Jim wie Bullock seinen Job freiwillig aufgibt. Aber da das nicht geschehen ist, würde er ihn nun feuern müssen. Captain Essen legt ihren Widerspruch ein, aber Jim lehnt ihre Unterstützung ab. Danach reicht er Loeb seine Hand, und als der darauf eingeht, sagt Jim, dass er ihn vernichten werde.

Zaardon ist in der Arrestzelle eingeschlafen und rülpst eine blaue Wolke aus.

Jim erzählt Leslie zuhause, was geschehen ist. Er glaubt immer noch, etwas bewegen zu können. Aber Leslie ist froh, dass er gefeuert wurde, weil sie wusste, dass er niemals freiwillig gegangen wäre.

In Arkham versucht Jerome, mit Barbara ins Gespräch zu kommen. Er meint, dass sie beide etwas gemeinsam haben, da er seine Mutter getötet hat und Barbara ihre Eltern. Dann versucht er sie mit Richard Sionis zu verkuppeln, ohne Erfolg. Jerome versucht Barbara davon zu überzeugen, dass ein Mädchen in Arkham einen Freund brauche. Sie winkt daraufhin Aaron Helzinger, einen kräftig gebauten Mann, herbei und bietet ihm ihre Freundschaft an. Sie bittet ihn, sie zu beschützen, weil jemand ihr wehtun wolle. Helzinger geht glücklich darauf ein, und Jerome ist von Barbaras Art beeindruckt. Aber er gibt nicht auf und sagt, dass Sionis ihr alles geben könne, was sie wolle, und das könne sonst niemand. Barbara verlangt nach einem Telefon, und Jerome lächelt.

Butch Gilzean und Oswald Cobblepot zählen das Schutzgeld, das Oswald nun aus Falcones Gebieten bekommt. Selina Kyle und Tommy Bones schauen ihnen zu. Jim kommt herein und verlangt mit Oswald zu sprechen. Oswald schickt alle außer Selina nach draußen. Jim bittet Oswald um einen Gefallen und erinnert ihn daran, dass er ihn im Krankenhaus vor Maronis Männer gerettet hat, und Oswald stimmt ihm zu. Aber als Jim den Raum verlassen will, verlangt Oswald von ihm, dass er einen Disput mit Ogden Barker, einem seiner "Freunde", regelt. Jim ahnt, dass er Schulden für Oswald eintreiben soll und lehnt ab. Oswald bittet ihn, noch einmal darüber zu schlafen.

Jim geht anschließend in Harveys Bar, um etwas zu trinken. Harvey rät ihm, Gotham zu verlassen, weil er weiß, dass Jim niemals für Oswald arbeiten könnte. Jim umarmt Harvey und sagt, dass er stolz auf ihn sei.

Am Abend besucht Jim das Wayne-Anwesen und stellt fest, dass Alfred und Bruce verdreckt sind. Er teilt ihnen mit, dass er aus dem Polizeidienst entlassen wurde und entschuldigt sich dafür, dass er nun nicht mehr sein Versprechen halten könne, den Mörder von Bruce‘ Eltern zu finden. Er gibt zu, dass er wieder in den Polizeidienst aufgenommen werden könnte, wenn er für Oswald Schulden eintreibt, aber es sei zu erniedrigend. Bruce ist sichtlich enttäuscht. Er erinnert Jim an sein Vorhaben, das GCPD zu säubern und Gotham zu verändern. Er wirft Jim vor, ein höheres Gut auf Kosten einer Nichtigkeit zu opfern, und sagt, dass der richtige Weg manchmal hässlich sei. Alfred ruft Bruce zur Ordnung und verteidigt Jim, weil er gerade viel durchmache. Bruce entschuldigt sich. Während Alfred Jim nach draußen begleitet, geht Bruce erneut durch den Geheimgang zu der verschlossenen Tür. Nachdem er wieder erfolglos einige Zahlenkombinationen versucht hat, wirft er sich wütend gegen die Tür und versucht dann, mit einem Hammer das Zahlenschloss zu zerschmettern.

In Arkham nähert sich Barbara Richard Sionis und fragt ihn, was sie tun müsse, um Zugang zu einem Telefon zu erhalten. Er antwortet, dass es davon abhängt, wie sehr sie das Telefon will.

Jim geht in Ogdens Club und teilt ihm mit, dass Oswald sein Geld haben wolle. Ogden lehnt es ab, zu zahlen. Er zieht eine Waffe, aber Jim entwaffnet ihn mit Leichtigkeit und erledigt dessen Bodyguards, bevor er sich das Geld schnappt und nach draußen rennt, während Ogden ihm seine Männer auf den Hals hetzt.

Es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd, bei der auch einige Polizisten hinzu kommen. Sie jagen Jim durch die Küche eines Restaurants in eine Garage, wo Ogden bereits auf ihn wartet. Bei der darauffolgenden Schießerei wird Ogden getötet.

Am nächsten Tag schleppt Bruce einen Sack Dünger durch das Haus. Auf Alfreds Anfrage antwortet er, dass er beabsichtige, die Tür zu sprengen. Alfred ist entgeistert und gibt zu bedenken, dass die Tür vielleicht etwas sagen will: dass Bruce nämlich warten solle, bis er klüger geworden ist. Der Junge besteht auf sein Vorhaben. Alfred sieht ein, dass er Bruce nicht davon abbringen kann und sagt, dass man für die Sprengung mehr Dünger brauche.

Jim liefert das Geld bei Oswald ab. Der entschuldigt sich für das entstandene Chaos und verspricht, sich um den Rest zu kümmern. Jim wird klar, dass Oswald von Anfang an mit Ogdens Ableben rechnete. Er erinnert Oswald an ihre Abmachung.

Zuhause angekommen, bemerkt Leslie, dass etwas nicht in Ordnung ist. Aber Jim versucht, ihr auszuweichen, bis sein Handy klingelt. Am anderen Ende meldet sich Barbara. Sie sagt, dass ein großer Fehler gemacht wurde, denn Leslie hätte sie zuerst angegriffen, nicht umgekehrt. Jim sagt ihr, nicht mehr bei ihm anzurufen und legt auf. Leslie will gerade nachfragen, wer angerufen hat, als das Haustelefon klingelt. Jim hält Leslie davon ab, abzuheben und sagt ihr, dass es Barbara sei. Die spricht auf den Anrufbeantworter und wünscht Leslie einen qualvollen Tod. Jim versichert Leslie, dass Barbara sich in Gewahrsam befindet. Leslie möchte weggehen und alles hinter sich lassen. Aber Jim sagt, dass er nicht weggehen kann. Und dann erklärt er, dass er etwas Schlimmes getan habe.

In der Nacht wird Loeb durch Geräusche in seinem Haus geweckt. Er findet Oswald und Victor Zsasz in seiner Küche vor. Loeb ruft nach Hilfe, worauf Zsasz ihm den abgeschlagenen Kopf seines Wachmanns präsentiert. Oswald verlangt von Loeb, dass er etwas tut, das er nicht möchte. Und da Loeb keine Laster habe, mit denen er sich erpressen ließe, könne Oswald ihn nur noch umbringen, um dann mit dem nächsten Commissioner zu verhandeln. Loeb fragt ihn panisch, was er tun solle, und Oswald verlangt Jims Wiedereinsetzung als Detective. Loeb ist sofort einverstanden, aber Oswald glaubt nicht, dass er es ernst meint und gibt Zsasz den Befehl, ihn zu erschießen. Loeb schwört daraufhin, dass er es ernst meint. Oswald sagt, dass es nur noch eine Sache gäbe.

Bald darauf reicht Loeb seinen Rücktritt ein. Es wird eine Abschiedsfeier für ihn veranstaltet, auf der der Philanthrop und neue Vorsitzende der Kammer für Kommerz, Theo Galavan (der Mann, der Zaardon am Anfang die blaue Flüssigkeit zu trinken gab), eine bewegende Rede hält.

In Arkham lässt sich Barbara ihre Nägel von Helzinger machen und fordert Sionis auf, ihr etwas Lustiges zu erzählen. Zaardon tritt ein und stellt sich lautstark vor, aber alle ignorieren ihn.

Theo sagt in seiner Rede, dass er in Gotham aufgewachsen sei und die Stadt deshalb liebe. Er lobt die Alltagshelden wie Commissioner Loeb und dankt ihm für seine Dienste. Die Leute spenden ihm Beifall, auch Jim. Loeb betritt das Podium und wünscht seiner Nachfolgerin Sarah Essen alles Gute.

Sionis fährt mit seiner Geschichte fort, als Zaardon plötzlich zu brüllen beginnt, dass alle ihre Seelen an ihn opfern sollten, und dass er sie sonst zermalmen würde. Mitten in seiner Rede kollabiert er und atmet eine große blaue Wolken aus, und die anderen Gefangenen fallen alle in Ohnmacht. Eine Frau – Tabitha Galavan – betritt mit mehreren Männern den Raum und erschießt die Wärter.

Sarah heißt Jim willkommen und sagt, dass sie über seine Rückkehr froh sei. Sie verspricht, dass sie gemeinsam Großes vollbringen würden. Ein Officer bringt ihr eine Nachricht: Sechs Insassen sind aus Arkham geflohen, unter ihnen auch Barbara.

Tabitha bringt die Insassen ins Büro ihres Bruders Theo. Er sagt, dass er eine wundervolle Zukunft für sie sehe. Er sehe Genie und Macht, woraufhin Jerome ihm sofort zustimmt. Theo fordert alle zur Zusammenarbeit auf, um die Stadt zu verändern. Sionis ist damit nicht einverstanden und weigert sich, Befehle anzunehmen. Theo drückt sein Bedauern aus und entlässt ihn, woraufhin er von Tabitha getötet wird. Jerome lacht, und Theo fragt die restlichen Anwesenden, ob noch jemand aussteigen wolle.

Bruce und Alfred bringen die Bomben an der Tür an und ziehen sich ins Arbeitszimmer zurück. Alfred fragt Bruce, ob er sich sicher ist, und er antwortet, dass er es wissen muss. Er betätigt den Zünder und geht dann durch die aufgesprengte Tür. Dort findet Bruce einen Brief seines Vaters, der vorausahnte, dass er tot sein würde, wenn Bruce den Brief liest. Thomas Wayne hatte begonnen, Fragen über die Familiengeschäfte zu stellen. Er war davon überzeugt, dass man im Leben Glück oder Wahrheit haben könne, aber niemals beides zugleich. Thomas wünschte sich, dass Bruce sich für das Glück entscheidet, es sei denn, er fände in der Wahrheit seine Bestimmung.

In der Umkleidekabine auf der Polizeistation lädt Jim seine Waffe und schaut mit Entschlossenheit in den Spiegel…

Trivia Bearbeiten

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