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"Red Hood" ist die siebzehnte Episode der ersten Staffel und somit die siebzehnte Episode von Gotham.

Inhalt Bearbeiten

Eine Bande von Bankräubern hält Gotham in Atem. Das Markenzeichen der Kriminellen: rote Sturmhauben. Gordon und Bullock nehmen die Ermittlungen auf. Während Bullock auf einen schnellen Ermittlungserfolg aus ist, glaubt Gordon, dass die Sache komplizierter ist … Unterdessen bekommen Bruce Wayne und Alfred späten Besuch. Der Überraschungsgast ist sehr unterhaltsam – aber auch gefährlich.

Handlung Bearbeiten

Fünf Räuber sind auf dem Weg zu einer Bank. Einer von ihnen, Gus Floyd, zieht sich eine improvisierte Sturmhaube aus rotem Stoff über. Als die anderen ihn schief ansehen, meint er, er hätte sie gemacht, um die Sache aufzupeppen. In der Bank angekommen, übernimmt Floyd von sich aus das Kommando, springt auf einen Tisch und gibt den Kunden den Befehl, sich auf den Boden zu legen. Außerdem verkündet er lautstark, nicht das Geld der Kunden haben zu wollen, sondern nur das der Bank. Während die anderen das Geld einkassieren, reißt Floyd Witze und bekommt sogar einige Lacher. Ein Sicherheitswachmann eröffnet das Feuer auf Floyd und schießt sechs Mal, verfehlt ihn aber komplett. Während Floyd lauthals darüber lacht, ruft einer der Komplizen, der die Zeit gestoppt hat, dass sie gehen müssen. Draußen fabuliert Floyd, dass ihn die Haube unverwundbar machen würde. Als die Polizei anrückt, wirft Floyd Scheine in die Menge der Schaulustigen, wodurch die Polizei behindert wird und die Räuber entkommen.

Später sitzen Jim Gordon und Harvey Bullock im Büro des Bankmanagers und sehen sich die Aufnahmen der Sicherheitskameras an. Die Sekretärin ist ziemlich angetan von der Idee der Bande, das Geld von der Bank zu nehmen und es an die Armen zu verteilen. Jim widerspricht und meint, dass sie es nur getan hätten, um zu entkommen. Dann bemerkt er den Mann, der die Zeit stoppt und fragt, ob der Alarm in der letzten Zeit losgegangen sei. Die Sekretärin bestätigt das und erzählt von einem Vorfall, bei dem jemand eine Woche zuvor eine Rauchbombe gezündet hatte. Jim vermutet, dass das dieselben Leute waren, um herauszufinden, wie lange es zwischen dem Alarm und der Ankunft der Polizei dauert. Jim will auch die Aufnahmen jenes Vorfalls sehen.

Am Abend öffnet Alfred die Tür des Anwesens und sieht draußen einen alten Freund, Reggie Payne, im Regen stehen. Alfred bittet ihn ins Haus und erfährt, dass Reggie zuletzt unter einer Brücke geschlafen hat, bevor er von der Polizei verjagt wurde. Daraufhin habe Reggie beschlossen, seinen alten Freund Alfred, den er vom Militär kennt, zu besuchen. Reggie ist überrascht, dass Alfred nun Butler ist, und der antwortet, dass es ihm gut getan hätte. Reggie hingegen geht es deutlich schlechter als Alfred, was er auch auf sein Trinken zurückführt. In dem Augenblick betritt Bruce das Zimmer. Alfred stellt beide einander vor und Bruce bietet Reggie sofort an, eine Zeit lang zu bleiben.

Fish Mooney wird von den Wachleuten durch ein provisorisches Krankenhaus geführt. Auf dem Weg sieht sie Zimmer mit Patienten, denen Gliedmaßen oder Teile des Gesichts fehlen. Im Büro des Managers angekommen, befiehlt ihr der Manager, sich hinzusetzen.

Auf dem Polizeirevier schauen sich Jim und Harvey das Video vom Rauchbomben-Vorfall an. Dabei bemerkt Jim, dass der Räuber die Arbeitskleidung einer Autowerkstatt mit dem Namen „Klegg’s Auto“ trägt.

In der Werkstatt ist Floyd außer sich vor Freude. Er sagt den anderen, dass die Leute sie lieben würden, und dass die Zeitung ihnen sogar den Namen „Red Hood Gang“ gegeben hat. Die anderen sind weniger begeistert von Floyds Verhalten. Der Anführer der Gruppe, Clyde Destro, will, dass Floyd endlich still ist. Aber der denkt nicht daran, sondern ist der Meinung, dass derjenige, der die rote Haube trägt, der Anführer sein sollte. Clyde erschießt ihn daraufhin und nimmt sie an sich.

Der Manager der Gefängnisklinik erklärt Fish, dass er die Einrichtung auf Befehl eines Dr. Dolmachers verwaltet, und dass der kein Interesse daran habe, sich mit Fish zu treffen. Fish sagt im Gegenzug, dass der Keller ihr gehöre und dass sie nicht mehr zulassen wird, dass Gefangene für Versuche missbraucht würden, bis Dolmacher mit ihr verhandelt hat. Der Manager stellt fest, dass er nicht weiterkommt und lässt seine Männer Fish in sein Privatquartier bringen, wo siesich frisch machen kann und neue Kleider bekommt.

In seinem Club sieht Oswald Cobblepot, wie zwei Kunden weggehen. Dann bekommt er mit, wie seine Bartender hinter seinem Rücken tuscheln. Als er sich nach dem Grund erkundigt, erfährt er, dass die alkoholischen Getränke ausgegangen sind. Butch erklärt Oswald, dass Sal Maroni den Vertrieb von Alkohol kontrolliert. Da Oswald und Maroni nun verfeindet sind, hat Maroni den Hahn zugedreht. Oswald unterstellt Butch, ihm beim Untergang zusehen zu wollen. Aber Butch widerspricht: er habe sein Leben in den Club investiert und wolle ihn nicht ruiniert sehen. Oswald beschließt, sich den Alkohol von Maroni zu beschaffen, und Butch mahnt ihn zur Vorsicht.

Jim und Harvey fahren zu der Autowerkstatt und stellen fest, dass die Räuber fort sind. Bei der Durchsuchung finden sie Floyds Leiche im Kühlschrank. Harvey glaubt, dass dies das Ende der „Red Hood Gang“ darstellt, da der Anführer nun tot ist.

Die vier verbliebenen Räuber betreten eine weitere Bank, und Destro versucht, Floyd nachzuahmen. Nachdem ihm einer seiner Komplizen auf den Tisch hieven muss, stottert er sich durch Floyds Rede darüber, dass sie nur Geld von der Bank nehmen würden. Einer der Kunden bittet ihn, etwas von der Beute abzugeben. Destro wirft nach einigem Zögern eine Handvoll Scheine in die Luft und wird dafür bejubelt.

Am neuen Tatort sehen sich Jim und Harvey die Überwachungsvideos an. Harvey glaubt, dass die Räuber von Bürgern beschützt werden, solange sie Geld verteilen. Jim macht sich andere Sorgen: er befürchtet, dass die Gang solange existieren wird, wie es jemanden gibt, der die rote Sturmhaube trägt. Ein Augenzeuge taucht auf und behauptet, die Gesichter der Bande von seinem Restaurant aus gesehen zu haben. Jim bittet ihn, einige Fotos von Verdächtigen durchzusehen, und der Restaurantbesitzer ist einverstanden, wenn Jim etwas gegen seine Strafzettel unternimmt.

Im Wayne-Anwesen kehrt Bruce von einer Jogging-Tour zurück und bereitet sich auf sein Kampftraining vor. Reggie sieht ihn und sagt, dass er sein Sparring-Partner sein möchte. Als Bruce angreift, wirft Reggie ihn mit Leichtigkeit zu Boden und provoziert ihn, härter zu kämpfen. Währenddessen beobachtet Alfred die Beiden im Hintergrund. Immer wieder fordert Reggie Bruce dazu auf, ihn noch härter zu schlagen. Bruce beklagt sich, dass Reggie viel größer sei als er, und Reggie erwidert, dass Bruce dann eben zu anderen Mitteln greifen müsse. Bruce nimmt darauf einen Gehstock in die Hand, woraufhin Alfred einschreitet und die Übung beendet sei. Bruce erklärt, dass Reggie ihm nur gezeigt hätte, wie man effektiv kämpft, aber Alfred weist ihn zurecht: nur Disziplin und harte Arbeit seien der Schlüssel zum Erfolg. Nachdem Bruce weg ist, erklärt Alfred Reggie, dass nichts einen darauf vorbereiten könne, ein Kind aufzuziehen, und dass Bruce ihn zu einem besseren Menschen gemacht hätte. Er bittet Reggie, die Vergangenheit ruhen zu lassen.

Am Abend ist Oswald mit zwei seiner Männer unterwegs zu Maronis Alkohollager. Sie wollen ihren Überfall beginnen, als die Polizei auftaucht und Maronis Arbeiter verhaftet. Gerade als Oswald sein Pech beklagt, taucht Butch neben seinem Wagen auf. Es stellt sich heraus, dass die Polizisten für ihn arbeiten. Auf diese Weise vorzugehen sei sauberer als ein bewaffneter Raub.

In Barbaras Apartment fragt Selina ihre „Gastgeberin“, ob alles okay sei. Sie bedankt sich dafür, dass sie und Ivy dort bleiben dürfen. Barbara sagt, dass sie es mag, die beiden Mädchen um sich zu haben. Barbara nimmt Selina dann mit in ihr Zimmer, bietet ihr mehrere Kleider an und sagt ihr, dass sie sich nehmen dürfe, was sie wolle. Selina sei eine hübsche junge Frau, und sie müsse ihre Schönheit als Waffe einsetzen. Selina reagiert gereizt und wirft Barbara an den Kopf, dass es bei ihr nicht viel geholfen hätte.

Jim und Harvey versammeln einige Leute, darunter Destro, für eine Gegenüberstellung mit dem Restaurantbesitzer. Als er Destro eindeutig identifiziert, schlägt Jim vor, ihn wieder freizulassen und zu beschatten, damit sie auch die anderen Mitglieder der Gang finden. Harvey ist einverstanden.

Nachdem sich Fish frischgemacht hat, trifft sie sich erneut mit dem Manager. Sofort fragt sie ihn, warum Dr. Dolmacher und seine Leute Organe stehlen. Der Manager erklärt ihr, dass Dolmacher persönliche Forschungen betreibe und Organe verkaufe, um diese zu finanzieren. Er begutachtet Fish und meint, dass ihre Augen einen guten Preis einbringen würden, und falls sie sie nicht freiwillig hergäbe, könnte er sie problemlos töten. Fish schwört ihm, dass sie nicht zulassen werde, dass man ihre Augen nimmt. Sie überwältigt ihre zwei Wachen, nimmt einen Löffel, entfernt sich damit selbst ein Auge, wirft es auf den Boden und zertritt es. Der Manager und die anderen Anwesenden reagiert entsetzt.

Am Abend betritt Bruce mit einer Flasche Wein die Küche, wo sich Alfred und Reggie sich unterhalten. Er setzt sich hinzu und überzeugt Alfred davon, mit Reggie den Wein zu teilen. Nach anfänglichem Zögern stimmt Alfred zu. Dann erzählen die Beiden über ihre Zeit bei der Army. Reggie berichtet davon, wie er und Alfred auf geheime Missionen gegangen sind und nie versagt oder einen Mann verloren haben. Dann erwähnt Reggie eine Mission, bei der ihre Einheit in einem Sandsturm voneinander getrennt wurde. Alfred geriet in einen Hinterhalt und schaffte es, zwölf der Angreifer zu töten, bevor sie ihn überwältigen konnten. Alfred unterbricht die Geschichte und meint, dass es spät sei und er noch aufräumen müsse. Bruce stimmt zu und verabschiedet sich. Bevor er geht, sagt ihm Reggie, dass Alfred in Wahrheit ein echter Kämpfer und ein Killer sei. Bruce verlässt die Küche, aber lauscht ihrem Gespräch vom Flur aus. Alfred meint, dass es Zeit sei, dass Reggie wieder verschwindet. Reggie gibt zu, dass er die Gesichter derer sieht, die er im Krieg getötet hat und fragt, ob es Alfred genauso geht. Und der Butler sagt, dass sie auch zu ihm kommen.

Jim und Harvey folgen Destro zu seiner Wohnung und warten vor der Tür. Drinnen erwischt Destro Regan, einen der Bankräuber dabei, wie er die Zimmer durchsucht. Zur Erklärung sagt Regan, dass er die rote Haube benötige, um seine Freundin zu beeindrucken, weil ihr Ex wieder in der Stadt ist. Destro weigert sich und wird niedergeschossen. Jim und Harvey stürmen die Wohnung und sehen, wie Regan über die Feuerleiter flüchtet. Destro blutet stark und bittet um einen Krankenwagen, aber Harvey verlangt, dass er zuerst die Namen seiner Komplizen verrät. Als Destro zögert, ruft Jim den Krankenwagen. Dann findet Jim Briefe von den zwei Banken, die überfallen wurden. Es stellt sich heraus, dass beide Banken Destro einen Kredit verwehrt haben. Nun gibt Destro zu, dass er das Geld für einen eigenen Laden brauchte. Dann findet Jim einen dritten Ablehnungsbescheid und kennt nun das nächste Ziel der Räuber.

Während Oswalds Männer den gestohlenen Alkohol in die Bar bringen, schenkt sich Butch einen Drink ein, und Oswald möchte einen Toast ausbringen. Er sagt, dass Falcone keinen der beiden mehr trauen wird, wenn der Club läuft, und dass Oswald nicht länger nur ein Handlanger von irgendwem sei. Er bemerkt, dass Butchs Hand zittert und fragt ihn, ob er Fish vermisst, denn Oswald tut es. Aber Butch erwidert nur, dass sie bekommen hat, was sie verdient.

Alfred hört jemanden im Arbeitszimmer. Er findet Reggie am Schreibtisch, mit einem Sack gestohlener Sachen. Alfred reagiert überrascht und meint, dass Reggie hätte um Hilfe bitten können. Aber Reggie meint, dass es nicht so einfach sei. Er sagt, dass er in wirklichen Schwierigkeiten stecke und Alfred nicht wisse, mit wem er es zu tun hat. Alfred fordert ihn auf, die Sachen liegen zu lassen und zu verschwinden. Reggie nutzt Alfreds Unachtsamkeit aus und sticht ihm mit einem Brieföffner in die Brust, bevor er verschwindet. Einige Minuten später kommt Bruce herein, um nachzusehen und findet Alfred schwer verletzt am Boden liegen.

Am nächsten Tag trifft sich Regan mit den beiden verbliebenen Bankräubern und zieht sich die rote Sturmhaube über. Doch in dem Moment, als sie in die Bank eintreten, taucht die Polizei auf. Jim fordert die Räuber auf, sich zu ergeben. Regan und seine Komplizen eröffnen das Feuer, und die zwei Komplizen werden niedergeschossen. Eine Kugel streift Regan. Jim fordert ihn auf, die Waffe niederzulegen. Regan tut es, greift aber gleichzeitig nach seinem Revolver und wird von Jim und Harvey erschossen.

Jim zieht Regan die Sturmhaube ab und glaubt, dass der Fall nun endgültig abgeschlossen ist. Sein Handy klingelt, er geht ran und fragt nach dem Krankenhaus. Dann rennt er los und lässt die Sturmhaube unterwegs fallen. Im Krankenhaus findet er Bruce neben Alfreds Bett. Bruce sagt, dass Alfred alles ist, was ihm übrig blieb und er ihn nicht auch noch verlieren könne. Dann bricht er in Tränen aus, und Jim tröstet ihn.

Reggie erscheint vor den Vorstandsmitgliedern von Wayne Enterprises. Er berichtet, dass Bruce nichts außer ein paar Notizen und Theorien habe. Er ist der Meinung, dass die Zeit perfekt sei, um gegen Bruce vorzugehen. Molly Mathis, eine der Vorstände, bezahlt Reggie und sagt, dass sie sich nicht wiedersehen würden. Reggie schiebt noch nach, dass Bruce ein guter Junge sei, aber Molly fordert ihn auf, den Raum zu verlassen.

In einiger Entfernung von der Bank findet ein Junge die rote Haube, die Jim liegen gelassen hat. Er setzt sie auf, formt mit seinen Fingern eine Pistole, zielt auf die Polizisten und macht leise Schussgeräusche, während sie die Bank absichern.

Trivia Bearbeiten

  • Die Szene am Anfang der Episode, als Gus Floyd auf dem Tisch steht und Witze reißt, ist eine Anspielung auf den Joker. Der hat seine Karriere ebenfalls in einer "Red Hood Gang" begonnen.

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